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Lastmanagement

Lastmanagement bedeutet im SpeicherCampus-Kontext: arbeitet ideal mit Speicher und Lademanagement zusammen. Fachlich wird der Begriff häufig als Steuerung von Verbrauchern beschrieben.

Was bedeutet Lastmanagement?

Lastmanagement steuert Verbraucher aktiv, um die Gesamtlast eines Standorts zu formen: Ladepunkte drosseln, Kühlaggregate zeitversetzt takten, unkritische Prozesse in Schwachlastzeiten verschieben. Während der Speicher Energie liefert, verhindert das Lastmanagement, dass Spitzen überhaupt entstehen.

Beides zusammen ist stärker als jede Einzelmaßnahme: Das Lastmanagement senkt die Spitzenhöhe, der Speicher kappt den Rest — die Speicherleistung kann kleiner ausfallen.

Worauf es in der Praxis ankommt

  • steuerbare Verbraucher identifizieren (Laden, Kühlen, Heizen, Pumpen)
  • Prioritäten festlegen: Was darf wann gedrosselt werden?
  • gemeinsames Messkonzept mit dem Speicher-EMS (ein Netzbezugswert)
  • Kommunikation über offene Protokolle wie Modbus oder OCPP

Praxisbeispiel

Ein Autohaus mit zwölf Ladepunkten begrenzt per Lastmanagement die Ladeleistung dynamisch auf die freie Netzanschlusskapazität. Der Speicher deckt die Werkstattspitzen. Ohne die Kombination hätte der Netzanschluss verdoppelt werden müssen.

SpeicherCampus-Einordnung

SpeicherCampus plant Speicher und Lastmanagement als Einheit — die Modbus-Offenheit der Systeme ist dafür Voraussetzung, nicht Beiwerk.