MPPT
MPPT bedeutet im SpeicherCampus-Kontext: optimiert PV-Module und ermöglicht direkte DC-PV-Einbindung. Fachlich wird der Begriff häufig als Maximum Power Point Tracking beschrieben.
Was bedeutet MPPT?
Maximum Power Point Tracking hält PV-Module stets im Arbeitspunkt der höchsten Leistung — Spannung und Strom werden laufend so nachgeführt, dass bei jeder Einstrahlung das Maximum geerntet wird. In Speichersystemen bezeichnet „integrierter MPPT” den direkten DC-PV-Eingang: PV-Stränge werden ohne eigenen Wechselrichter am Speicher angeschlossen.
Der OmniCube A215 bietet je nach Konfiguration einen oder zwei MPPT-Tracker mit 50 oder 100 kW PV-Eingangsleistung. PV-Strom lädt die Batterie dann ohne doppelte Wandlung — effizienter als der Weg über die AC-Seite.
Worauf es in der Praxis ankommt
- MPPT-Spannungsbereich muss zur Strangauslegung passen (A215: 0-652 V)
- Anzahl der Tracker bestimmt, wie viele unterschiedlich ausgerichtete Flächen sinnvoll sind
- Bestands-PV mit eigenem Wechselrichter bleibt AC-gekoppelt — beides kombinierbar
- bei Einspeisebegrenzung kann der MPPT-Pfad abgeregelte Energie retten
Praxisbeispiel
Ein Betrieb erweitert seine PV um 40 kWp auf einem Nebendach. Statt eines neuen Wechselrichters geht der Strang direkt auf den MPPT des Speichers — geringere Kosten, weniger Wandlungsverluste, und der Überschuss landet zuerst in der Batterie.
SpeicherCampus-Einordnung
SpeicherCampus prüft bei jedem Projekt, ob neue PV-Flächen über den MPPT oder AC-seitig angebunden werden. Die Antwort ergibt sich aus Bestand, Strangplanung und Einspeisesituation — nicht aus dem Prospekt.