Wirtschaftlichkeitsrechnung
Wirtschaftlichkeitsrechnung bedeutet im SpeicherCampus-Kontext: braucht reale Daten und mehrere Nutzenquellen. Fachlich wird der Begriff häufig als Bewertung von Kosten, Einsparungen und Nutzen beschrieben.
Was bedeutet Wirtschaftlichkeitsrechnung?
Die Wirtschaftlichkeitsrechnung eines Speichers stellt Investition und Betriebskosten den Erträgen über die Laufzeit gegenüber. Ihre Besonderheit: Die Erträge stammen selten aus einer Quelle — erst die Kombination aus Eigenverbrauchsersparnis, Leistungspreisreduktion, vermiedener Abregelung und künftigen Optionen ergibt das echte Bild.
Seriös wird die Rechnung nur mit realen Daten: 15-Minuten-Lastprofil, PV-Erzeugung, Netzentgelte und Tarife des konkreten Standorts. Pauschale Amortisationsversprechen sind unseriös.
Worauf es in der Praxis ankommt
- alle Nutzenquellen einzeln beziffern, nicht in einer Zahl verstecken
- Verluste, Degradation und Wartung als Kosten gegenrechnen
- Sensitivitäten zeigen: Strompreis, Leistungspreis, PV-Ertrag variieren
- keine garantierten Amortisationszeiten — Annahmen transparent machen
Praxisbeispiel
Ein Projekt rechnet sich über drei Säulen: 55 % des Ertrags aus Eigenverbrauch, 30 % aus Peak Shaving, 15 % aus vermiedener Abregelung. Jede Säule einzeln wäre zu schwach — die dokumentierte Kombination überzeugte auch die finanzierende Bank.
SpeicherCampus-Einordnung
SpeicherCampus erstellt Wirtschaftlichkeitsrechnungen aus den realen Standortdaten und weist jede Annahme aus — belastbar statt beeindruckend.