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Zyklenzahl

Zyklenzahl bedeutet im SpeicherCampus-Kontext: wichtig für Lebensdauer und Garantie. Fachlich wird der Begriff häufig als Anzahl Lade-/Entladevorgänge beschrieben.

Was bedeutet Zyklenzahl?

Die Zyklenzahl gibt an, wie viele vollständige Lade-/Entladevorgänge eine Batterie absolvieren kann, bis sie eine definierte Restkapazität erreicht — etwa „8.000 Zyklen bis 80 % SOH”. Teilzyklen zählen anteilig: Zweimal 50 % Hub entsprechen einem Vollzyklus.

Die Angabe ist nur mit ihren Bedingungen vergleichbar: Bezugstemperatur, C-Rate, Entladetiefe und die Rest-SOH-Schwelle unterscheiden sich zwischen Herstellern erheblich.

Worauf es in der Praxis ankommt

  • Zyklen pro Jahr aus der Anwendung herleiten (PV-Verschiebung ≈ 250-350/Jahr)
  • Lebensdauer = Zyklenbudget ÷ Jahreszyklen — gegen die Kalenderalterung prüfen
  • Garantie-Kleingedrucktes lesen: Bei welcher SOH-Schwelle endet die Zusage?
  • Arbitrage und Mehrfachzyklierung verbrauchen das Budget doppelt so schnell

Praxisbeispiel

Ein System mit 8.000 Zyklen zykliert für PV-Verschiebung 300-mal im Jahr — rechnerisch 26 Jahre Zyklenbudget, weit mehr als die kalendarische Lebensdauer. Erst als dynamische Tarife einen zweiten Tageszyklus attraktiv machen, wird das Budget zur relevanten Größe.

SpeicherCampus-Einordnung

SpeicherCampus setzt die Zyklenzahl ins Verhältnis zur geplanten Betriebsstrategie — sie limitiert selten den Alltag, aber oft die Arbitrage-Fantasie.