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DC-Kopplung

DC-Kopplung bedeutet im Speichercampus-Kontext: interessant bei neuen PV-Anlagen und integrierten MPPT-Systemen. Fachlich wird der Begriff häufig als Anbindung auf Gleichstromseite beschrieben.

Was bedeutet DC-Kopplung?

Bei der DC-Kopplung werden PV-Module auf der Gleichstromseite mit dem Speicher verbunden — über dessen MPPT-Eingang, ohne eigenen PV-Wechselrichter. PV-Energie fließt direkt in die Batterie; nur was verbraucht oder eingespeist wird, durchläuft das PCS.

Der Wirkungsgradvorteil ist real, aber der eigentliche Trumpf liegt woanders: Bei Einspeisebegrenzung kann DC-gekoppelte PV Energie in die Batterie retten, die AC-seitig abgeregelt würde, und neue PV-Flächen kommen ohne zusätzlichen Wechselrichter aus.

Worauf es in der Praxis ankommt

  • Strangauslegung muss zum MPPT-Spannungsfenster des Speichers passen
  • am wirtschaftlichsten bei neuen Strängen und Erweiterungen
  • Kombination mit AC-gekoppelter Bestands-PV ist problemlos möglich
  • Blitz- und Überspannungsschutz für die DC-Leitungen mitplanen

Praxisbeispiel

Ein Hof mit Einspeisebegrenzung auf 60 % der PV-Leistung legt die neue 35-kWp-Erweiterung DC-seitig auf den Speicher. Die zuvor abgeregelte Mittagsenergie lädt nun die Batterie — ein Ertrag, der AC-gekoppelt verloren wäre.

Speichercampus-Einordnung

DC-Kopplung ist für Speichercampus kein Selbstzweck, sondern das Werkzeug für Neubau, Erweiterung und Abregelungsfälle — der OmniCube A215 bietet dafür bis 50 kW MPPT-Eingang.